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Astribot T1: Entwickler-Humanoid startet in den USA ab rund 16.400 Euro

Ein zweibeiniger humanoider Roboter im Studio (Symbolbild)
Das Wichtigste in 20 Sekunden
  • Astribot aus Shenzhen zeigt den Humanoiden T1 erstmals in Nordamerika, auf der Messe IROS 2026.
  • Der T1 ist rund 1,55 Meter groß, wiegt etwa 66 Kilogramm und hat 23 Achsen ohne die Hände.
  • Er trägt bis zu 5 Kilogramm pro Arm und wird über Seilzüge statt über Zahnräder im Gelenk bewegt.
  • In den USA kostet der Roboter umgerechnet ab rund 16.400 Euro und ist sofort ab Lager lieferbar.
  • Der Roboter lernt im Einsatz nicht selbst, sondern erhält neue Fähigkeiten als Update.

Der Roboter-Hersteller Astribot aus Shenzhen hat seinen Humanoiden T1 erstmals in Nordamerika vorgestellt. Auf der Fachmesse IROS 2026 (27. September bis 1. Oktober, Pittsburgh) zeigte das Unternehmen den Roboter als offene Entwicklerplattform. In den USA kostet der T1 umgerechnet ab rund 16.400 Euro und ist sofort ab Lager lieferbar.

Was der T1 technisch kann. Der Roboter ist rund 1,55 Meter groß und wiegt etwa 66 Kilogramm. Er hat 23 Achsen ohne die Hände und trägt bis zu 5 Kilogramm pro Arm. Angetrieben wird er über Seilzüge statt über Zahnräder direkt im Gelenk. Das heißt konkret: Die Arme werden leichter, und der Roboter kann Gegenstände sanfter greifen.

Drei Bausteine statt Software-Aufsatz. Astribot trennt sein System in drei Teile: das KI-Modell Lumo, ein eigenes Betriebssystem für den Roboter und den Roboter-Körper. Entwickler bekommen über eine Programmschnittstelle Zugriff auf Gelenksteuerung, Bewegung und Sensordaten — und können per einfachem Sprachbefehl Anwendungen bauen. Bei einem Hackathon in Peking entwickelten 15 Teams in 36 Stunden mehr als zehn lauffähige Anwendungen.

Der Roboter lernt nicht in Echtzeit. Im Einsatz lernt der T1 nicht selbst mit. Astribot sammelt Daten aus dem Betrieb und aus der Fernsteuerung, trainiert damit neue Modelle und spielt die Fähigkeiten als Update ein. Das heißt konkret: Der Kunde entscheidet, ob Daten für die eigene Modellpflege gesammelt werden.

Gedacht für Entwickler, nicht für Haushalte. Astribot bewirbt den T1 für Forschung, Entwicklung und erste Anwendungen. Ob der Roboter im Dauerbetrieb hält, was das Datenblatt verspricht, ist offen — belastbare Betriebsdaten fehlen noch.

Astribot T1
Größerund 1,55 m
Gewichtrund 66 kg
Achsen (ohne Hände)23
Nutzlast je Armbis 5 kg
AntriebSeilzüge statt Gelenk-Zahnräder
Startpreis USAumgerechnet ab rund 16.400 Euro
Lieferungsofort ab Lager

Der Hersteller nennt keine Betriebsstunden oder Ausfallraten aus dem Dauerbetrieb. Die Angaben stammen aus der Messe-Ankündigung und einem Fachbericht.

Fazit

Für Fabrikbetreiber zählt, ob ein Roboter über Monate zuverlässig arbeitet — nicht der Startpreis. Der T1 richtet sich an Entwickler, die eigene Anwendungen bauen wollen. Wer einen fertigen Arbeitsroboter sucht, wird bei anderen Anbietern schneller fündig.

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