Ehrlich vorweg: Die Förderlandschaft ist derzeit dünner, als viele Anbieter behaupten. Große Bundesprogramme sind ausgelaufen, Zuschüsse laufen fast nur noch über die Länder — oft mit begrenzten Monatskontingenten. Prüfen Sie hier in 60 Sekunden, was für Sie realistisch infrage kommt, und lassen Sie sich benachrichtigen, sobald sich etwas ändert.
Für Ihre Betriebsgröße und Ihr Bundesland ist ein Zuschuss in dieser Größenordnung realistisch.
Alle passenden Programme für Ihr Bundesland, mit Fristen, Antragsformularen und der richtigen Reihenfolge. Wichtig: Der Antrag muss vor der Bestellung gestellt werden.
Der Rechner oben schätzt. Der Förderkompass belegt: 138 Programme aus Bund, Ländern und EU, jedes einzeln gegen die Seite der Bewilligungsstelle geprüft — mit Fördersatz, Höchstbetrag, Frist, Antragsweg und Quelle. Auch die ausgelaufenen, damit Sie nicht weitersuchen.
Wir sagen Ihnen lieber, dass gerade wenig geht, als Ihnen Quoten zu versprechen, die es nicht mehr gibt.
Die großen bundesweiten Digitalisierungszuschüsse gibt es in ihrer bisherigen Form nicht mehr. Direkte Zuschüsse laufen inzwischen fast ausschließlich über die Bundesländer.
Wo es Zuschüsse gibt, sind sie oft auf 7.500 bis 30.000 € begrenzt und monatlich kontingentiert. Bei einer Roboterinvestition von 50.000 € deckt das einen Teil — nicht die Hälfte.
Automatisierung und KI rücken auf der politischen Tagesordnung nach oben. Wir rechnen damit, dass in den kommenden Jahren neue Programme aufgelegt und bestehende ausgeweitet werden.
Teil der Hightech Agenda Deutschland: Robo-Hubs— branchenspezifische Innovationslabore (u. a. Produktion, Logistik, Agrar, Bauwesen, Pflege), die ausdrücklich auch KMU Zugang zu Robotik-Technologien verschaffen sollen — plus eine Challenge für KI-basierte Mehrzweckroboter, durchgeführt von der Bundesagentur für Sprunginnovationen (SPRIND). Wissenschaftliches Rückgrat ist das Robotics Institute Germany (RIG) — 16 Forschungsstandorte, darunter mehrere Fraunhofer-Institute, das DLR und das Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme.
Zur Einordnung: Das ist kein Zuschuss, den Sie für den Kauf Ihres eigenen Roboters beantragen. Es ist Forschungs- und Infrastrukturförderung — Konsortien bauen die Robo-Hubs auf, einzelne Betriebe erhalten darüber perspektivisch Zugang, nicht direkt Geld für die eigene Anschaffung. Wir beobachten, ob und wie sich das für den Mittelstand konkretisiert.
Zur offiziellen Ankündigung →Programme öffnen oft nur für wenige Wochen oder haben Monatskontingente — wer zu spät kommt, wartet ein Jahr. Wir beobachten die Programme für Ihr Bundesland und Ihre Branche und informieren Sie, sobald eines startet, aufgestockt wird oder eine Frist ausläuft. Kein Newsletter, nur Meldungen, die auf Ihre Angaben passen.
Der häufigste und teuerste Fehler: zuerst bestellen, dann Förderung beantragen. Dann ist der Zuschuss verloren.
Kurz festhalten, welche Aufgabe automatisiert werden soll und was das kostet. Ein Angebot genügt meist.
Vor jeder Bestellung — und in mehreren Ländern nur noch selbst über das eigene ELSTER-Unternehmenskonto. Eine Einreichung durch Dritte ist dort nicht mehr zulässig; Beratung darf vorbereiten, nicht einreichen.
Meist 4–8 Wochen. Erst danach dürfen Sie verbindlich bestellen.
Nach Inbetriebnahme Nachweise einreichen, dann wird der Zuschuss ausgezahlt.