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GMO schickt Humanoiden-Krankenwagen los: Ersatzroboter springt bei Panne ein

GMO schickt Humanoiden-Krankenwagen los: Ersatzroboter springt bei Panne ein
Das Wichtigste in 20 Sekunden
  • GMO Air rüstet einen Van zur mobilen Werkstatt für humanoide Roboter
  • An Bord: Techniker, Werkzeug, Ersatzteile und ein einsatzbereiter Ersatzhumanoid
  • Ist die Reparatur vor Ort nicht möglich, tauscht das Team die Geräte
  • Bisher ein Fahrzeug in der Tokioter Zentrale, Ausbau bei Bedarf geplant

Ein Roboter, der ausfällt, kostet Geld wie jede andere Maschine. Die japanische GMO-Gruppe hat deshalb einen Kleinbus zur mobilen Roboter-Werkstatt umgebaut. Das Fahrzeug bringt Techniker, Ersatzteile und einen zweiten, einsatzbereiten Humanoiden zum Kunden.

Wie der Service funktioniert. Betreiber ist GMO Air, eine Tochter der GMO Internet Group für Roboterdienstleistungen. An Bord sind Ingenieure, Werkzeug, Ersatzteile und ein zusätzlicher Humanoid. Lässt sich der defekte Roboter vor Ort nicht wiederherstellen, nimmt das Team ihn mit zur Reparaturbasis — der Ersatzroboter arbeitet weiter.

Warum das Konzept aus der Not entstand. Nach Angaben des Unternehmens hatten Ausfälle in Kundenprojekten den Betrieb gestoppt, weil beschädigte Roboter erst zu einem anderen Standort transportiert werden mussten. „Aus dieser Erfahrung entstand die Idee, Ersatzhumanoide bereitzustellen", sagt GMO-Air-Chef Tomohiro Uchida. Das heißt konkret: Verkauft wird nicht die Werkstattstunde, sondern Verfügbarkeit — der Kunde will am nächsten Morgen einen laufenden Roboter.

Was noch offen ist. GMO nennt weder unterstützte Robotermodelle noch Reaktionszeiten, Servicegebiet oder Preise. Ob aus dem Einzelfahrzeug eine Flotte wird, hängt laut Unternehmen von der Nachfrage ab. Bisher steht ein Fahrzeug an der Tokioter Zentrale; weitere Standorte sind möglich.

Was deutsche Betriebe daraus mitnehmen. Wer Roboter kauft, kauft künftig auch Verfügbarkeit. Das heißt konkret: Klären Sie vor der Unterschrift, wer im Ausfall innerhalb welcher Frist ein Ersatzgerät stellt und wie Ersatzteile lagern. Diese Punkte entscheiden über die Kosten pro Betriebsstunde, nicht der Kaufpreis allein.

Roboter-Service in Tokio
AnbieterGMO Air (GMO Internet Group)
Fahrzeug1 Van, Ausbau bei Nachfrage möglich
BesatzungTechnikerteam mit Werkzeug und Ersatzteilen
BesonderheitErsatzhumanoid fährt mit
EinsatzgebietTokio, Basis an der Zentrale
Preiskeine Angabe
Reaktionszeitkeine Angabe
Unterstützte Modellekeine Angabe

GMO bezeichnet das Fahrzeug als Japans erstes für Humanoiden-Wartung — das ist eine Eigenaussage des Unternehmens. Zu Modellen, Reaktionszeiten, Servicegebiet und Konditionen liegen keine Angaben vor.

Fazit

Ob sich ein Roboter rechnet, entscheidet die Ausfallzeit. GMO verkauft genau das: einen Roboter, der weiterarbeitet, während der defekte repariert wird. Wer heute Humanoide oder fahrerlose Transporter einkauft, sollte dieselbe Frage stellen. Wir prüfen Service-, Ersatzteil- und Ersatzgerätezusagen für Sie mit.

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