Newsletter abonnieren →
NewsNeueste Meldungen
FörderungFörder-CheckAlle Förderprogramme
PreiseKaufcheck: 15 ModelleMieten statt kaufenHändler im ÜberblickWo kaufenHerstellerMarktübersicht
RatgeberROI-RechnerWas Humanoide könnenSicherheit & PflichtenAnbieter in Ihrer Nähe
Start › News › Finanzierung
Finanzierung

Maxinsights sammelt 27 Millionen Euro für Trainingsdaten aus echten Küchen

Goldene und weiße Roboterhand in Nahaufnahme vor hellem Hintergrund (Symbolbild)
Das Wichtigste in 20 Sekunden
  • Peak XV führt die Runde über rund 27 Millionen Euro an, beteiligt sind Tola Capital, South Park Commons, INCE Capital und Alumni Ventures.
  • Mehr als 5.000 Auftragnehmer in sechs Ländern filmen Alltagsarbeit; bisher zwei Millionen Stunden Material, 1,5 Millionen davon nutzbar.
  • Ein Datenhandschuh namens MaxGlove erfasst zusätzlich Greifkraft, Druck und Rutschen.
  • 2027 sollen eine Million Stunden Kraftdaten dazukommen.

Das Start-up Maxinsights hat rund 27 Millionen Euro Seed-Kapital eingesammelt. Die Firma bezahlt Menschen dafür, Alltagsarbeit zu filmen, und verkauft die Aufnahmen als Trainingsdaten für Robotermodelle. Angeführt wird die Runde von Peak XV.

Das Geschäftsmodell. Maxinsights schickt Kamerahardware an Auftragnehmer, die damit Geschirr einräumen, Essen zubereiten oder Autos waschen. Aus diesen Aufnahmen entstehen Datensätze, mit denen Roboter greifen und Aufgaben erkennen lernen. Nach eigenen Angaben hat die Firma zwei Millionen Stunden Material gesammelt, 1,5 Millionen davon in nutzbarer Qualität. Mehr als 30 Kunden zahlen dafür.

Warum echte Küchen zählen. In einer Testumgebung passiert nie etwas Unerwartetes, im Haushalt ständig. Wer einen Roboter nur mit sauberen Demonstrationsvideos trainiert, bekommt ein Modell, das an einem umgefallenen Becher scheitert. Genau diese Randfälle sind der Wert der Daten. Das heißt konkret: Der Aufwand liegt nicht im Filmen, sondern im Aussortieren der Stunden, in denen die Aufnahme unbrauchbar ist.

Qualität als Technikproblem. Dafür hat Maxinsights MaxLoop gebaut: eine Software, die eingehende Videos automatisch bewertet und den Auftragnehmern direkt zurückmeldet. Laut Unternehmen sinken die Prüfkosten um rund 80 Prozent, verarbeitet werden 450.000 Stunden pro Monat. Dazu kommt MaxGlove, ein Sensorhandschuh, der Greifkraft, Widerstand und Rutschen misst — Größen, die kein Video liefert.

Wer davon abhängt. Alle 200.000 Stunden Ich-Perspektive-Daten für Genesis AI stammen nach Angaben des Start-ups von Maxinsights; auch hinter dem Weltmodell Dyna-2 von Dyna Robotics soll es der größte Datenlieferant sein. Für 2027 peilt die Firma eine Million Stunden Kraftdaten an. Der Gründer hat zuvor Mega Gear Robotics aufgebaut, CTO Kun Wang war früh bei Waymo und gründete später QCraft.

Maxinsights: Runde und Reichweite
RundeSeed, rund 27 Mio. €
Angeführt vonPeak XV
BeteiligtTola Capital, South Park Commons, INCE Capital
Material2 Mio. Stunden, davon 1,5 Mio. nutzbar
Auftragnehmerüber 5.000 in sechs Ländern
Kundenmehr als 30
Durchsatz450.000 Stunden pro Monat
Ziel 20271 Mio. Stunden Kraftdaten

Ein Markt, der noch nach Stunden zahlt

Trainingsdaten sind der Rohstoff der Robotik, und dieser Markt rechnet bisher in Stunden. Maxinsights setzt dagegen auf Qualitätskontrolle als Maschine. Ob sich das rechnet, entscheidet sich 2027 — dann muss das Unternehmen zeigen, dass eine Million Stunden Kraftdaten wirklich bessere Roboter ergeben.

Mecka AI: 455 Mio. € Bewertung

Der Wettbewerb um Roboter-Trainingsdaten wird teurer

Zum Artikel

Was würde ein Roboter in Ihrem Betrieb kosten?

Rechnen Sie Break-even und Monatsrate in 60 Sekunden aus — kostenlos, ohne Anmeldung.

Zum ROI-Rechner →