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Panasonic will ab 2029 humanoide Roboter bauen

Entwurf eines humanoiden Roboters (Symbolbild)
Das Wichtigste in 20 Sekunden
  • Panasonic Holdings will humanoide Roboter entwickeln.
  • Die Fertigung soll bis 2029 starten.
  • Einsatzorte sind Fabriken und Lager.
  • Panasonic nutzt dafür sein Batteriegeschäft.
  • Angesprochen sind Industriekunden, nicht Privathaushalte.

Der japanische Technikkonzern Panasonic will humanoide Roboter bauen und sie bis 2029 fertigen. Das sagte Akira Sakakibara, der KI-Chef von Panasonic Holdings, der Wirtschaftszeitung Nikkei. Die Roboter sollen in Fabriken und Lagern arbeiten.

Wer dahinter steckt. Panasonic Holdings ist ein japanischer Mischkonzern mit Geschäften von der Unterhaltungselektronik bis zur Batteriezelle. Die humanoiden Roboter soll das Unternehmen für Industriekunden entwickeln, nicht für Privathaushalte. Sakakibara ist als Chief AI Officer für die KI-Strategie des Konzerns verantwortlich.

Warum Panasonic glaubt, mitspielen zu können. Der Konzern baut seit Jahren Batterien für Autos und Rechenzentren. Genau diese Zellen braucht ein humanoider Roboter: Er muss einen Arbeitstag durchhalten, ohne ständig an die Ladestation zu müssen. Das heißt konkret: Panasonic bringt eine Schlüsselkomponente aus dem eigenen Haus mit, statt sie teuer zuzukaufen.

Was noch fehlt. Panasonic nennt weder Preis noch Stückzahlen oder konkrete Kunden. Ein Fertigungsstart 2029 ist ein Ziel, kein fertiges Produkt. Damit reiht sich das Unternehmen in eine Gruppe japanischer Konzerne ein, die ähnlich weit in die Zukunft planen.

Warum das den Markt bewegt. Panasonic ist nicht der erste japanische Konzern, der in die Humanoid-Entwicklung einsteigt. Toyota will 400.000 Roboter neben Fabrikmitarbeitern einsetzen, Kawasaki peilt den Fabrikeinsatz ab 2030 an. Für den Mittelstand heißt das: Die Zahl der Anbieter wächst, die Preise dürften mittelfristig sinken.

Panasonic und Humanoide
UnternehmenPanasonic Holdings (Japan)
ZielFertigungsstart bis 2029
EinsatzFabriken und Lager
Hebeleigene Batteriezellen
KundenIndustrie, nicht Privathaushalte
Preisnicht genannt

Die Angaben stützen sich auf ein Interview der Wirtschaftszeitung Nikkei. Panasonic selbst hat keine Produktdaten veröffentlicht.

Batterie als Eintrittskarte

Panasonic steigt nicht wegen der Roboter ein, sondern wegen der Batterien darin. Für den Mittelstand zählt, dass ein weiterer Großkonzern das Feld ernst nimmt — damit kommen Lieferketten und Preise in Bewegung.

Kawasaki Kaleido

Der japanische Konzern will seinen Humanoiden ab 2030 in Fabriken einsetzen.

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