PUDU zeigt in Amsterdam sechs Roboterlinien und eine KI für alle

- European Partner Summit am 4. November in Amsterdam, erstmals alle sechs Linien gemeinsam in Europa
- Halbhumanoide D7: 1,65 Meter, 45 Kilogramm, über acht Stunden Laufzeit, Arme heben bis 10 Kilogramm
- Vierbeiner D5 und D5-W mit Nvidia-Jetson-Rechner, 275 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde, 20 bis 30 Kilogramm Traglast
- Strategie „One Brain, Multiple Embodiments“: eine Software für Dienst-, Halbhumanoid- und Humanoide
PUDU Robotics hat in Amsterdam erstmals alle sechs Roboterlinien gemeinsam in Europa gezeigt. Auf dem European Partner Summit am 4. November stand der Halbhumanoide D7 im Mittelpunkt, der über acht Stunden laufen soll. Dazu kamen zwei Vierbeiner, ein Lieferroboter und eine Software, die alle Bauformen steuern soll.
Der D7 im Detail. Der Halbhumanoide ist 1,65 Meter groß, wiegt rund 45 Kilogramm und fährt auf Rädern, die in jede Richtung drehen. Der Akku fasst mehr als eine Kilowattstunde und soll über acht Stunden Betrieb tragen. Die Arme heben bis zu 10 Kilogramm. Der Roboter kann Aufzüge bedienen und soll in Büros, Lagern und Fabriken transportieren und sortieren.
Die anderen fünf Linien. Die Vierbeiner D5 und D5-W rechnen auf einem Nvidia Jetson Orin AGX, tragen 20 bis 30 Kilogramm und schaffen Steigungen bis 45 Grad. Der BellaBot Pro bringt Essen mit einem Katzenbildschirm an den Tisch, der CC1 Pro saugt und wischt, der MP2000 nimmt Paletten bis 2.000 Kilogramm auf. Für draußen gibt es die GT-Serie, für Gärten den Mähroboter TOMO S — das erste Produkt für Privatkunden.
Warum eine KI für alle Roboter. Die Strategie heißt „One Brain, Multiple Embodiments“: dieselbe Software soll Dienstroboter, Halbhumanoide und Humanoide steuern. Gründer Felix Zhang nennt drei Ziele — klüger, einfacher einzusetzen, billiger. Das heißt konkret: Wer mehrere Roboterarten kauft, soll sie über eine Plattform betreiben, statt drei getrennte Systeme zu pflegen.
Was der Europa-Auftritt bedeutet. PUDU ist in Europa bereits mit Service-Robotern vertreten und will das Geschäft ausbauen. Der Halbhumanoide ist die Zwischenstufe: Er übernimmt Transport- und Sortieraufgaben, ohne dass ein Betrieb eine Infrastruktur für laufende Beine schaffen muss. Vor der Anschaffung lohnt der Blick auf Betriebskosten, Ersatzteile und die Frage, wer die Software nach dem Kauf aktualisiert.
| Halbhumanoide D7 | 1,65 m, 45 kg, über 8 h Laufzeit |
| Traglast D7 | bis 10 kg (Arme) |
| Vierbeiner D5 / D5-W | 20 bis 30 kg, Steigung bis 45 Grad |
| Rechner Vierbeiner | Nvidia Jetson Orin AGX, bis 275 TOPS |
| Palettenroboter MP2000 | bis 2.000 kg, Gabel in 20 Sekunden |
| Weitere Linien | BellaBot Pro, CC1 Pro, GT-Serie, TOMO S |
| Veranstaltung | European Partner Summit, Amsterdam, 4. November |
Die Zwischenstufe könnte der pragmatische Einstieg sein
Wer heute Automatisierung braucht, muss nicht auf den perfekten zweibeinigen Humanoiden warten. Ein Halbhumanoider auf Rädern erledigt Transport und Sortieren mit weniger Risiko. Entscheidend bleibt die Rechnung pro Aufgabe — und die Frage, welcher Hersteller in fünf Jahren noch Ersatzteile liefert.
Was würde ein Roboter in Ihrem Betrieb kosten?
Rechnen Sie Break-even und Monatsrate in 60 Sekunden aus — kostenlos, ohne Anmeldung.
Zum ROI-Rechner →