Newsletter abonnieren →
NewsNeueste Meldungen
FörderungFörder-CheckAlle Förderprogramme
PreiseKaufcheck: 15 ModelleMieten statt kaufenHändler im ÜberblickWo kaufenHerstellerMarktübersicht
RatgeberROI-RechnerWas Humanoide könnenSicherheit & PflichtenAnbieter in Ihrer Nähe
Start › News › Markt
Markt

XPeng nennt ersten Europa-Termin für Humanoiden IRON: zweite Hälfte 2027

Fahrzeugwerk in China: Autohersteller bauen Humanoide zuerst für den eigenen Bedarf (Symbolbild, Quelle: Humanoid Guide)
Das Wichtigste in 20 Sekunden
  • Gründer He Xiaopeng nannte in Paris die zweite Hälfte 2027 für den IRON-Einsatz in Europa — der erste Europa-Termin des Unternehmens.
  • IRON hat 76 bewegliche Achsen, davon 21 pro Hand, und rechnet auf drei selbst entwickelten KI-Chips.
  • Die Produktionslinie läuft seit September; bis Ende 2026 will XPeng über 1.000 Roboter pro Monat bauen.
  • Zuerst nutzt XPeng IRON im eigenen Haus, erst danach kommen externe Kunden.
  • In Europa ist XPeng schon im Autogeschäft: über 12.000 Bestellungen für das SUV-Coupé L03.

XPeng hat erstmals einen Europa-Termin für seinen Humanoiden IRON genannt. Gründer He Xiaopeng sagte am Sonntag bei einem Medientermin in Paris, in der zweiten Hälfte 2027 solle der Roboter in Europa an den Start gehen. Bisher war nur von China und Übersee die Rede.

Was IRON mitbringt. Der Roboter hat 76 bewegliche Achsen, 21 davon in jeder Hand, und rechnet auf drei KI-Chips aus eigener Entwicklung. Die Produktionslinie läuft seit September; nach Angaben des Unternehmens sind mehr als 80 Prozent der Kernprozesse automatisiert. Bis Ende 2026 will XPeng über 1.000 Roboter pro Monat bauen.

Zuerst der eigene Bedarf, dann Kunden. XPeng setzt IRON zunächst im eigenen Haus ein: in Werken, auf Firmengeländen und in eigenen Einrichtungen. Externe Kunden sollen ab der zweiten Hälfte 2027 folgen. Weitere Standbeine sind Robotaxis und Fluggeräte; bei Robotaxis peilt das Unternehmen Auslandstests für nächstes Jahr an.

Roboter in eine bestehende Linie einbinden: Der Aufwand liegt selten in der Hardware Symbolbild, Quelle: The Robot Repor
Roboter in eine bestehende Linie einbinden: Der Aufwand liegt selten in der Hardware (Symbolbild, Quelle: The Robot Report)

Der Vertriebsweg steht schon. XPeng verkauft in Europa Autos und hat mit dem SUV-Coupé L03 nach eigenen Angaben mehr als 12.000 Bestellungen aus Europa gesammelt. Ein Roboter aus demselben Haus trifft also auf Händler- und Servicenetze, die es bereits gibt. Das heißt konkret: Ein deutscher Betrieb bekommt IRON künftig über einen Anbieter, der hier schon Vertragspartner, Ersatzteillogistik und Preise kennt.

Warum das für den Mittelstand zählt. Der Humanoide kommt nicht aus der Robotikbranche, sondern aus der Autoindustrie. Damit gelten andere Maßstäbe bei Stückzahlen, Kosten und Service. Offen bleibt: Preis, Traglast und die Sicherheitsnachweise für den Einsatz in der EU nennt XPeng für Europa noch nicht.

IRON und der Europa-Plan
AnkündigungHe Xiaopeng, Medientermin Paris, 11. Oktober 2026
Europa-Startzweite Hälfte 2027, erstmals öffentlich genannt
IRON76 Achsen (21 je Hand), drei eigene KI-Chips
FertigungLinie seit September 2026; Ziel über 1.000 Roboter pro Monat
Erstnutzungeigene Werke und Gelände; externe Kunden ab 2027
Europa-Geschäftüber 12.000 Bestellungen für das SUV-Coupé L03

Preis, Traglast, Laufzeit und die EU-Sicherheitsnachweise für IRON fehlen. Der Europa-Termin ist eine Ankündigung des Vorstandschefs, kein Auslieferungsvertrag.

Ein Autohersteller wird Roboterlieferant

Wer heute über Humanoide nachdenkt, verhandelt bald mit Konzernen, die Autos in Millionenzahl bauen. XPeng zeigt, wie dieser Übergang aussieht: erst der eigene Bedarf, dann der Verkauf über bestehende Netze. Für Betriebe lohnt es sich, die Händlerstruktur anzusehen — nicht nur das Datenblatt.

Was würde ein Roboter in Ihrem Betrieb kosten?

Rechnen Sie Break-even und Monatsrate in 60 Sekunden aus — kostenlos, ohne Anmeldung.

Zum ROI-Rechner →