Förderung prüfen →
Im FokusNewsFörder-CheckROI-RechnerBeratung — Robo ReadyNewsletter
WerkzeugeFörder-CheckROI-RechnerKaufcheck: 16 ModelleAnbieter in Ihrer NäheHersteller & MarktausblickMarktübersicht & VergleichRoboter kaufenRoboter mieten (RaaS)Sicherheit & Pflichten
BranchenKleine ProduktionMetallbau & CNCBäckerei & LebensmittelLager & LogistikHandwerkReinigung & GebäudeLandwirtschaftGastronomie & HotelleriePflege & GesundheitswesenBauwesen
Start › News › Produkt
Produkt

Kassow Robots erweitert Cobot-Portfolio: bis 40 Kilogramm Traglast

Kassow Robots erweitert Cobot-Portfolio: bis 40 Kilogramm Traglast
Das Wichtigste in 20 Sekunden
  • Kassow Robots bietet jetzt sieben 7-Achs-Cobots an, neu sind KR1240 und KR1824.
  • KR1240: bis 40 kg Traglast bei 1.200 mm Reichweite — für Maschinenbestückung und schweres Pick-and-Place.
  • KR1824: 24 kg Traglast bei 1.800 mm Reichweite — für Palettieren, Verpackung und Logistik.
  • Mehrleistung: +50 % Gelenkdrehmoment, +20 % Handgelenkgeschwindigkeit, +40 % Steifigkeit.

Kassow Robots — Teil der Bosch-Rexroth-Gruppe — hat sein Programm um zwei stärkere 7-Achs-Roboter erweitert. Die Modelle KR1240 und KR1824 heben bis zu 40 Kilogramm und reichen bis 1.800 Millimeter weit. Damit rücken Cobots in Anwendungen vor, die bisher klassischen Industrierobotern vorbehalten waren.

Mehr Kraft, mehr Reichweite, gleiche Kompaktheit. Mit KR1240 und KR1824 umfasst das Portfolio jetzt sieben 7-Achs-Cobots. Der KR1240 trägt bis zu 40 Kilogramm bei 1.200 Millimetern Reichweite — gedacht für Maschinenbestückung und schweres Pick-and-Place. Der KR1824 kommt auf 1.800 Millimeter Reichweite und trägt 24 Kilogramm, etwa fürs Palettieren und Verpacken. Ein Cobot ist ein Roboterarm, der direkt neben Menschen arbeiten darf.

Die Leistung wurde deutlich erhöht. Im Vergleich zum bisherigen Portfolio steigt das Gelenkdrehmoment um 50 Prozent, die Handgelenkgeschwindigkeit um mehr als 20 Prozent, die mechanische Steifigkeit um 40 Prozent. Das heißt konkret: schwerere Teile, kürzere Taktzeiten und weniger Ausschuss. Gerade das Handling von Metallteilen war bisher eine Domäne großer Industrieroboter.

Neu sind die "EDGE"-Versionen für fahrbare Roboter. Bei diesen Modellen stecken Steuerung und Stromanschluss in einem kleinen Standfuß von 194 mal 229 Millimetern. Eine externe Steuerung entfällt dadurch. So lassen sich die Arme auf fahrerlosen Transportfahrzeugen (AGV) oder mobilen Robotern (AMR) aufbauen — bis hin zu zwei Cobot-Armen auf einer fahrbaren Plattform.

Was das für den Mittelstand bedeutet. Kassow positioniert die Cobots ausdrücklich für kleine und mittlere Betriebe ohne eigene Robotik-Spezialisten. Programmierung und Inbetriebnahme sollen laut Hersteller ohne Spezialwissen gelingen. Mit neuer Reichweite und Traglast wächst die Zahl der Aufgaben, die ein einzelner Arm abdeckt — ein Argument gegen mehrere große Anlagen.

Einordnung. Cobots sind in vielen Werkshallen der Einstieg in die Automatisierung: Sie lassen sich nachrüsten, teilen sich den Arbeitsplatz mit Menschen und rechnen sich bei kleinen Stückzahlen schneller. Kassow gehört seit April 2022 mehrheitlich zu Bosch Rexroth und wird von Gründer Kristian Kassow als CEO geführt.

Kassow KR1240 und KR1824
Portfoliosieben 7-Achs-Cobots
KR124040 kg Traglast, 1.200 mm Reichweite
KR182424 kg Traglast, 1.800 mm Reichweite
Mehrleistung+50 % Drehmoment, +40 % Steifigkeit
EDGE-VersionSteuerung im Standfuß, für AMR und AGV

Cobots werden stärker

Cobots werden stärker und damit ernsthafte Konkurrenz zu großen Industrierobotern. Für den Mittelstand ist das gut: Die Schwelle zur eigenen Automatisierung sinkt weiter.

Universal Robots bringt die Gen-7-Cobot-Plattform

Wie der Marktführer seine Cobots für kleinere Betriebe öffnet.

Zum Artikel

Was würde ein Roboter in Ihrem Betrieb kosten?

Rechnen Sie Break-even und Monatsrate in 60 Sekunden aus — kostenlos, ohne Anmeldung.

Zum ROI-Rechner →