Weicher Roboter-Greifer dreht Gegenstände, ohne sie loszulassen

- Ein Team der Universitäten UC3M und UPNA (Spanien) hat den Greifer entwickelt.
- Der Greifer hält einen Gegenstand und dreht ihn zwischen den Fingern.
- Getestet wurde mit weichen und mit harten Gegenständen.
- Die Bewegung entsteht über mehrere weiche Finger.
- Solche Greifer sind für Kommissionierung und Montage interessant.
Forscher der spanischen Universitäten UC3M in Madrid und UPNA in Navarra haben einen Greifer aus weichem Material entwickelt. Er hält Gegenstände nicht nur, sondern dreht sie auch zwischen den Fingern, ohne sie zu verlieren. Getestet wurde er unter anderem mit Gummienten und Schraubendrehern.
Warum Drehen schwer ist. Ein einfacher Greifer kann zupacken und loslassen. Etwas in der Hand zu drehen, ohne es abzulegen, ist deutlich schwieriger. Genau das braucht die Montage ständig.
Wie der Greifer arbeitet. Mehrere weiche Finger und ein elastisches Material erlauben die Drehung im Griff. Weiche Greifer sind nachgiebiger als starre Zangen. Das heißt konkret: Der Roboter kann auch empfindliche oder unregelmäßige Teile greifen, ohne sie zu zerdrücken.
Wofür das gut ist. Solche Greifer sind für die Kommissionierung und die Montage interessant, überall dort, wo Teile gegriffen und ausgerichtet werden müssen. Noch sind es Forschungsergebnisse, kein Serienprodukt.
Was noch fehlt. Die Forscher nennen keinen Preis und keine Serienreife. Ob der Greifer im Dauerbetrieb hält, ist offen.
| Entwickler | UC3M (Madrid) und UPNA (Navarra) |
| Fähigkeit | halten und im Griff drehen |
| Aufbau | mehrere weiche Finger |
| Testobjekte | Gummiente, Schraubendreher |
| Status | Forschung, kein Serienprodukt |
Baustein für mehr Flexibilität
Weiche Greifer sind ein Baustein für flexiblere Automatisierung. Solange sie nicht in Serie verfügbar sind, bleiben sie ein Forschungsthema, aber ein wichtiges.
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