Während anderswo noch Pilotprojekte laufen, arbeiten hier bereits Roboter im Kundeneinsatz — Agility Digit bewegt Behälter unter anderem bei Schaeffler. Trotzdem ist der Humanoid selten Ihr erster Schritt. Hier steht, was sich wirklich zuerst rechnet.
Fahrerlose Transportroboter, die Behälter von A nach B bringen, sind ausgereift, vergleichsweise günstig und schnell eingeführt. Roboter, die greifen — kommissionieren, depalettieren, Einzelstücke picken — sind erheblich teurer und anspruchsvoller. Wer beides gleichzeitig angeht, verzettelt sich. Trennen Sie die beiden Themen und fangen Sie mit dem Transport an.
Nach Einführungsaufwand sortiert — nicht nach technischer Faszination.
Logistik ist die einzige Branche, in der Sie einen Humanoiden heute realistisch testen können, statt ihn zu kaufen. Über Robotics-as-a-Service zahlen Sie eine Tages- oder Monatsrate, prüfen Ihren tatsächlichen Anwendungsfall und behalten die Freiheit, wieder auszusteigen. Bei einer Technik, die jedes Jahr besser und günstiger wird, ist das die klügere Entscheidung.
In den meisten Lagern steckt der größte unbemerkte Aufwand in Laufwegen. Messen Sie eine Woche lang, wie viel Zeit für reines Transportieren draufgeht. Diese Zahl überzeugt die Geschäftsführung meist mehr als jede Roboterdemonstration.
Bodenwellen, Rampen, Schwellen und herumliegende Paletten sind die häufigste Ursache für Störungen. Prüfen Sie die Route, bevor Sie die Technik prüfen. Oft ist ein reparierter Boden die günstigste Voraussetzung für ein gelungenes Projekt.
Ein Transportroboter ohne Auftragsdaten ist ein teurer Wagen. Fragen Sie früh: Gibt es eine Schnittstelle zu Ihrem WMS oder ERP — und wer bezahlt die Anbindung? Dieser Posten fehlt in vielen Angeboten und kostet später fünfstellig.
Wegzeit-Messbogen und Prüffragen zu Boden, Route und WMS-Anbindung.
Bei Tagesraten ab 899 € kippt die Rechnung je nach Einsatzdauer schnell. Ab etwa … Einsatztagen im Jahr wird der Kauf günstiger, davor bleibt die Miete …
Tipp 5: Schnittstellen zu WMS und ERP — welche Standards es gibt und woran Anbindungen in der Praxis scheitern …
Tipp 6: Die 9 Fragen an den Anbieter, inklusive Verfügbarkeitszusage und Reaktionszeit im Störfall …
22 Seiten · 12 Einsatzfälle mit Zahlen · 13 Schemata und Layouts · 4 durchgerechnete Fallprofile, darunter ein abgebrochenes Projekt.
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