Ihre Maschinen könnten nachts laufen — es fehlt nur jemand, der sie bestückt. Genau das ist der wirtschaftlichste Robotereinsatz, den es in dieser Branche gibt. Hier steht, wie der Einstieg gelingt und woran er im Metallbau typischerweise scheitert.
Kühlschmierstoff, Späne und Metallstaub setzen jeder Mechanik zu. Ein Cobot, der offen neben der Drehmaschine steht, braucht Schutzabdeckungen oder eine geeignete Schutzart. Wer das im Angebot übersieht, zahlt später drauf. Fragen Sie jeden Anbieter ausdrücklich nach der Schutzart und danach, wer die Reinigung übernimmt.
Im Metallbau ist die Rangfolge eindeutig: Die Maschinenbeladung schlägt alles andere.
Wählen Sie die Maschine mit der höchsten Auslastung und den längsten Laufzeiten — dort entsteht der Nutzen. Achten Sie auf die Traglast inklusive Greifer: Ein 5-kg-Cobot trägt kein 5-kg-Werkstück, weil der Greifer bereits 1,5 kg wiegt. Und klären Sie den Späneschutz im Angebot.
Rechnen Sie nicht damit, Personal zu ersetzen — rechnen Sie mit zusätzlicher Maschinenlaufzeit. Eine Maschine, die nachts vier Stunden länger läuft, produziert Umsatz, ohne dass jemand anwesend ist. Das ist deutlich leichter zu belegen als eingesparte Arbeitszeit.
Der häufigste Planungsfehler. Greifer, Adapter und Sicherheitsreserve gehen von der Nennlast ab. Rechnen Sie mit etwa 60 bis 70 % der angegebenen Traglast als tatsächlich nutzbarem Werkstückgewicht.
Der Roboter braucht das Rohteil in bekannter Lage. Ein einfaches Rastermagazin oder eine Palette ist billiger als jede Bildverarbeitung. Wer ungeordnete Teile aus dem Gitterkorb greifen lassen will, landet schnell beim Doppelten des Budgets.
Prüffragen zu Traglast, Späneschutz und Zuführung — eine Seite für das Anbietergespräch.
Im Metallbau entscheidet die Umrüstzeit über die Wirtschaftlichkeit. Mit Nullpunktspannsystemen und vorbereiteten Programmen lässt sich der Wechsel auf unter …
Tipp 5: Sicherheitsbetrachtung und CE — was Sie selbst dokumentieren müssen, wenn Sie einen Cobot in eine bestehende Maschine integrieren …
Tipp 6: Die 9 Fragen an den Integrator — inklusive der Frage nach der Taktzeitgarantie, die viele Anbieter nicht schriftlich geben wollen …
22 Seiten · 12 Einsatzfälle mit Zahlen · 13 Schemata und Layouts · 4 durchgerechnete Fallprofile, darunter ein abgebrochenes Projekt.
Rechnen Sie die zusätzliche Maschinenlaufzeit gegen die Roboterkosten.
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