Hier brauchen Sie keinen Humanoiden und müssen auf nichts warten. Autonome Scheuersaugmaschinen sind ausgereift, bezahlbar und in Deutschland sofort lieferbar — ab rund 10.000 €. Die eigentliche Frage ist nicht ob, sondern für welche Flächen.
Ein zweibeiniger Roboter mit Wischmopp ist eine Messeidee, keine Lösung. Was in Ihrer Branche funktioniert, sind autonome Scheuersaugmaschinen: Sie fahren selbstständig große zusammenhängende Flächen ab, laden selbst, dokumentieren die geleistete Fläche und kosten einen Bruchteil eines Humanoiden. Der Nutzen entsteht über Fläche und Nachtbetrieb, nicht über Beweglichkeit.
Entscheidend ist die zusammenhängende Fläche — nicht die Gesamtquadratmeterzahl des Objekts.
Beginnen Sie mit dem Objekt, das die größte zusammenhängende Fläche hat — dort ist die Rechnung am eindeutigsten. Achten Sie auf Flächenleistung pro Stunde, Akkulaufzeit und darauf, ob die Maschine selbstständig zur Ladestation zurückfährt. Erst wenn dieses Objekt läuft, denken Sie über das zweite nach.
Die entscheidende Kennzahl ist die tatsächliche Flächenleistung unter Ihren Bedingungen — nicht der Prospektwert. Regale, Säulen und enge Gänge senken sie deutlich. Lassen Sie sich die Leistung auf Ihrer eigenen Fläche vorführen, bevor Sie kaufen.
Kanten, Ecken, Sanitärbereiche und Feinreinigung bleiben beim Menschen. Rechnen Sie mit 50 bis 70 % der Bodenfläche, nicht mit hundert Prozent. Wer eine volle Stelle einsparen will, wird enttäuscht — wer Personal entlasten und Nachtschichten abdecken will, gewinnt.
Die Maschine braucht einen festen Platz mit Stromanschluss sowie Zugang zu Frischwasser und Abfluss. In Bestandsobjekten ist das häufiger das Problem als die Technik selbst. Klären Sie das mit dem Objektverantwortlichen, bevor Sie ein Angebot einholen.
Vorlage zur Ermittlung der reinigbaren Fläche und der realistischen Ersparnis.
Hersteller geben theoretische Werte an. Um Angebote vergleichbar zu machen, brauchen Sie eine einheitliche Messmethode über Ihre eigene Fläche mit definierten Hindernissen …
Tipp 5: Kauf, Miete oder Full-Service — welches Modell sich bei welcher Objektzahl rechnet und worauf im Wartungsvertrag zu achten ist …
Tipp 6: Die 9 Fragen an den Anbieter, inklusive Verfügbarkeit von Verschleißteilen und Reaktionszeit bei Störungen …
22 Seiten · 12 Einsatzfälle mit Zahlen · 13 Schemata und Layouts · 4 durchgerechnete Fallprofile, darunter ein abgebrochenes Projekt.
Mit Flächenleistung und Nachtbetrieb rechnen — statt mit Bauchgefühl.
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