Unitree hat 18.000 Humanoide produziert — AgiBot bei 7.000, UBTECH bei 3.000

- Unitree: rund 18.000 produzierte humanoide Roboter (nur zweibeinige Bauformen).
- AgiBot folgt mit ca. 7.000, UBTECH mit rund 3.000 Einheiten.
- „Produziert“ heißt nicht „im Dauerbetrieb erprobt“ — der Reifegrad variiert stark.
Zum ersten Mal gibt es belastbare Zahlen darüber, wie viele humanoide Roboter tatsächlich gebaut wurden. Sie zeigen: Der Markt ist keine Demo mehr — und die Spitze ist deutlich.
Die Zahlen
Unitree nennt kumulativ rund 18.000 produzierte zweibeinige Humanoide, ohne Rad- und Vierbeiner-Plattformen. AgiBot folgt mit etwa 7.000, UBTECH mit rund 3.000. Die Größenordnung übertrifft, was noch vor einem Jahr als optimistische Prognose galt.
| Unitree | ca. 18.000 |
| AgiBot | ca. 7.000 |
| UBTECH | ca. 3.000 |
| Nicht enthalten | Rad- und Vierbeiner-Plattformen |
| Anteil im industriellen Dauerbetrieb | keine Angabe |
| Unabhängige Prüfung der Zahlen | keine |
Die Zahlen stammen vom Marktführer selbst und sind entsprechend einzuordnen — aber die Größenordnungen decken sich mit beobachtbaren Signalen: Auslieferungsmeldungen, Lieferzeiten und die Menge an Video-Material aus echten Einsatzorten sind in den letzten zwölf Monaten deutlich gewachsen.
Interessant ist die Verteilung: Unitree verkauft seine Maschinen offen auch an Forschung und Einzelkäufer, während AgiBot und UBTECH stärker auf Enterprise-Kunden setzen. Das erklärt einen Teil des Abstands — und bedeutet, dass ein erheblicher Teil der produzierten Einheiten nicht im industriellen Dauerbetrieb läuft.
Was das für die Beschaffung heißt
„Produziert" ist nicht „im Einsatz". Die Zahl der gebauten Roboter sagt wenig über die Zahl der einsatzfähigen aus. Wer einen Humanoiden kaufen will, sollte nach Referenzen im eigenen Anwendungsfeld fragen — Schichtbetrieb, Wartung, Ersatzteile — statt sich von Produktionsrekorden blenden zu lassen.
Unsere Einordnung
Die Richtung ist trotzdem eindeutig: Wenn ein Hersteller 18.000 Einheiten baut, sinken die Stückkosten, und die nächste Preisrunde ist nur eine Frage der Zeit.
Wer keinen akuten Bedarf hat, gewinnt durch Warten. Wer einen hat, sollte den Preis nicht als fix behandeln — bei diesen Stückzahlen ist Verhandlungsspielraum da.
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