XPengs Humanoid IRON läuft vom Band: Produktionslinie in Betrieb genommen

- XPeng hat die Produktionslinien für seinen Humanoiden IRON in Betrieb genommen — mehr als 80 Prozent der Kernprozesse sind automatisiert.
- Der erste IRON verließ die Halle eigenständig; die Serienproduktion beginnt Ende 2026, Auslieferungen folgen 2027 in China und im Ausland.
- IRON hat 76 bewegliche Achsen, 21 davon in jeder Hand, und rechnet mit drei KI-Chips aus XPengs eigener Entwicklung.
- Der Roboter gilt als zweite Wachstumskurve des Konzerns — die Marge je Roboter soll über der von Elektroautos liegen.
Am 7. September ist in den Werkshallen von XPeng der erste humanoide Roboter IRON eigenständig vom Band gelaufen. Damit wechselt der chinesische Autobauer offiziell vom Prototypenbau in die Linienfertigung. Die Serienproduktion soll Ende 2026 anlaufen.
Was passiert ist. XPeng aus Guangzhou hat seine Produktionslinien für humanoide Roboter angeworfen. Mehr als 80 Prozent der Kernprozesse laufen automatisiert. Das Unternehmen überträgt dafür die Qualitätssysteme aus dem Autobau auf die Roboterfertigung. Das Ziel: Jeder IRON soll in gleichbleibender Qualität vom Band laufen.
Der erste fertige Roboter verließ die Halle ohne Fernsteuerung. Konzernchef He Xiaopeng steckte ihm selbst einen Mitarbeiterausweis an. Die Linien seien ohne Vorbild entstanden, sagte er: „XPeng baut die Fertigung für eine völlig neue Produktkategorie.“ Der Autobauer sieht in den Robotern seine zweite Wachstumskurve — neben dem Elektroautogeschäft.
Die Technik dahinter. Der IRON hat 76 bewegliche Achsen, 21 davon in jeder Hand. Drei KI-Chips aus XPengs eigener Entwicklung liefern die Rechenleistung. Die Steuerung läuft direkt auf dem Roboter, nicht in einer externen Rechnerwolke. Das heißt konkret: IRON erledigt komplexe Aufgaben selbstständig, ohne Fernbedienung durch einen Menschen.
Der Zeitplan. Bis Ende 2026 läuft die Serienproduktion an. Zuerst sollen die Roboter in XPengs eigenen Filialen und auf dem Firmengelände arbeiten. Ab 2027 folgen Auslieferungen in China und im Ausland. Erst im August hatte die Roboter-Sparte des Konzerns mehr als 819 Mio. € von Investoren eingesammelt. Damals nannte das Unternehmen ein Ziel: 1.000 Roboter pro Monat bis Ende 2026.
| Produktionslinie | angeworben am 07.09.2026, > 80 % automatisiert |
| Bewegliche Achsen | 76 (21 je Hand) |
| KI-Chips | 3 Chips aus eigener Entwicklung (Turing) |
| Serienproduktion | ab Ende 2026 |
| Auslieferung | 2027, China und Übersee |
| Finanzierung August | über 819 Mio. € für die Roboter-Sparte |
| Ausbauziel | 1.000 Roboter pro Monat bis Ende 2026 |
Was der Produktionsstart bedeutet
Erst ein Autobauer, dann ein Roboterbauer: XPeng nutzt seine Werkserfahrung für die Humanoid-Fertigung. Damit rückt der Zeitpunkt näher, an dem solche Maschinen in größeren Stückzahlen verfügbar werden. Wer den Einsatz von Humanoiden plant, sollte das Jahr 2027 im Kalender markieren — dann beginnen die ersten Auslieferungen.
XPengs Roboter-Sparte sammelt 819 Mio. € ein
Die Finanzierungsrunde vom August und die Pläne dahinter
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