Digital Europe Programme (DIGITAL) – European Digital Innovation Hubs (EDIH), Leistung 'Test before Invest' für deutsche KMU
Europäische Kommission (GD CNECT) / HaDEA, kofinanziert von Bund und Ländern; deutsche Koordination im Umfeld der Initiative Mittelstand-Digital (BMWE) · Beratungsförderung
laufendhohe Relevanzteilweise geprüft
- Fördersatz
- Für das nutzende Unternehmen: kein Eigenanteil – die Leistungen werden als geförderte Dienstleistung kostenfrei erbracht (der EDIH Saarland etwa beschreibt sich ausdrücklich als 'kostenloser One-Stop-Shop' für KMU der Region). Finanzierung der Hubs selbst: 50 % aus dem DIGITAL-Programm, 50 % aus Mitteln der Mitgliedstaaten, Regionen und/oder privaten Quellen.
- Höchstbetrag
- Kein Auszahlungsbetrag an das Unternehmen – es fließt kein Geld, sondern es werden Sachleistungen erbracht (Beratung, Testzugang, Demonstratoren, Qualifizierung). Beihilferechtlich als geringfügige Unterstützung ausgestaltet; konkrete Wertobergrenze je Unternehmen: nicht belegt.
- Zielgruppe
- KMU nach EU-Definition und Small Mid-Caps sowie öffentliche Einrichtungen, jeweils mit Bezug zur Region des jeweiligen Hubs. Ausdrücklich auch KMU aus Nicht-Hightech-Branchen.
- Antragsweg
- Kein Förderantrag. Direkte Kontaktaufnahme mit dem regional zuständigen Hub, meist über ein Erstgespräch und eine kostenfreie Digitalisierungs-Standortbestimmung (Digital Maturity Assessment). Deutsche Hubs mit Robotik-/Produktionsbezug (Stand 29.08.2026 im EU-Katalog gelistet): EDIH Saxony 2.0 (edih-saxony.eu, Sachsen; betreibt ausdrücklich ein 'Industrial AI Testbed', eine 'Robotics Learn and Explore Environment' für Einsteiger und Fortgeschrittene, eine 'Robotics Shopfloor Academy' in realistischer Produktionsumgebung, ein InnoLab für 3 Tage bis 3 Monate, 5G-Testbed/5G-Campus, Manufacturing-X-Umgebung und ein Pop-Up-Testbed als Industrie-4.0-Demonstrator; kostenfreie Digitalisierungsbewertung für KMU); EDIH Saarland (edih-saarland.de, getragen u. a. vom ZeMA / Lehrstuhl für Montagesysteme mit Schwerpunkt Montage- und Produktionsautomatisierung, ausdrücklich kostenloser One-Stop-Shop für KMU der Region); EDIH pro_digital (edihprodigital.eu, Berlin-Brandenburg, TH Wildau/BTU Cottbus-Senftenberg, Profil KI, Robotik und Cybersicherheit, Testumgebungen in Modellhallen und Laboren); EDIH South Westphalia / Südwestfalen (edih-swf.eu, industriell geprägte Mittelstandsregion NRW); EDIH Südwest 2 (edih-suedwest.de, Baden-Württemberg, u. a. Hahn-Schickard); weitere deutsche Hubs: EDIH AICS, EDIH DIBI, EDIH DigiCare, EDIH CITAH Plus, EDIH DAISEC 2.0, EDIH DInO, EDIH-DO, EDIH Hamburg, EDIH Rheinland, EDIH Thuringia, EDIH.SH.
- Frist
- Keine Antragsfrist – ganzjährig laufendes Angebot. Zeitliche Einordnung: Die erste Förderrunde der deutschen EDIHs lief bis Ende 2025; nach der zweiten Auswahlrunde erhielten die verlängerten Hubs eine Förderung für drei weitere Jahre, womit die Unterstützungsleistungen deutschlandweit bis Ende 2028 gesichert sind. EU-weit wurden im Oktober 2025 83 EDIHs weiterfinanziert. Achtung: Die Zahl der deutschen Hubs sinkt wegen geringerer EU-Mittel von 17 (seit 2022) auf 13 ab Anfang 2026 – der EU-Katalog listet am 29.08.2026 16 deutsche Einträge, die regionale Zuständigkeit ist daher vor Kontaktaufnahme zu prüfen.
Finanzierungsschlüssel 50/50, Leistungsspektrum und Katalog sind über digital-strategy.ec.europa.eu belegt; die Liste der deutschen Hubs über den offiziellen EU-Katalog; Reduktion von 17 auf 13 Hubs und Laufzeit bis Ende 2028 über Mittelstand-Digital (BMWE). Die konkreten Robotik-Testangebote sind nur für EDIH Saxony 2.0 (eigene Seite 'Test before Invest') und EDIH Saarland (Trägerseite ZeMA) direkt belegt; der Robotik-Schwerpunkt von pro_digital stammt aus Pressemitteilungen der TH Wildau, nicht von der Hub-Website selbst. Kostenfreiheit ist für EDIH Saarland ausdrücklich belegt und für EDIH Saxony nur für die Digitalisierungsbewertung; für die übrigen Hubs ist die vollständige Kostenfreiheit aller Leistungen NICHT BELEGT – im Erstgespräch klären.
Zur Antragstelle →Quelle →geprüft am 29.08.2026
Horizon Europe – Cluster 4 'Digital, Industry and Space' (Work Programme 2026–2027), robotikrelevante Topics
Europäische Kommission / HaDEA (Health and Digital Executive Agency); nationale Beratung: NKS DIT (Nationale Kontaktstelle Digitale und Industrielle Technologien, DLR Projektträger) · Zuschuss
laufendhohe Relevanzteilweise geprüft
- Fördersatz
- RIA (Research and Innovation Action): bis 100 % der direkten Kosten + 25 % Overhead-Pauschale; IA (Innovation Action): 70 % der direkten Kosten für gewinnorientierte Unternehmen (auch KMU), 100 % für Non-Profit; CSA: bis 100 % + 25 % Overhead
- Höchstbetrag
- Keine feste KMU-Obergrenze; Budget pro Topic z. B. HORIZON-CL4-2026-05-DIGITAL-EMERGING-03 (Next-Generation Agile and Intelligent Robotics Platforms, RIA) 25.000.000 EUR bei 2 erwarteten Projekten (12–13 Mio. EUR je Projekt); HORIZON-CL4-2026-02-DIGITAL-EMERGING-51-two-stage (AI improved advanced manufacturing) 30.000.000 EUR bei 5 erwarteten Projekten (4–6 Mio. EUR je Projekt); HORIZON-CL4-2027-04-DIGITAL-EMERGING-05 (Apply AI: AI-Driven Robotics for Industry, IA) 18.000.000 EUR
- Zielgruppe
- Konsortien aus Forschungseinrichtungen, Hochschulen, Großunternehmen und KMU. Zwingend: '3-aus-3-Regel' – mindestens drei voneinander unabhängige Rechtspersonen aus mindestens drei verschiedenen EU-/assoziierten Staaten, davon mindestens eine aus einem EU-Mitgliedstaat. Einzelantrag nur bei CSA möglich.
- Antragsweg
- Ausschließlich elektronisch über das EU Funding & Tenders Portal, Antrag durch den Konsortialkoordinator. Vorherige Konsortialsuche empfohlen über NKS DIT, Enterprise Europe Network oder Ideal-ist. Ein- oder zweistufig je nach Topic.
- Frist
- Programmstatus am 29.08.2026: Work Programme 2026–2027 in Kraft; robotikrelevante Einzelcalls teils bereits geschlossen, teils noch nicht eröffnet. Bereits GESCHLOSSEN: HORIZON-CL4-2026-05-DIGITAL-EMERGING-03 (Robotics Platforms, RIA, eröffnet 15.01.2026, Frist 15.04.2026); HORIZON-CL4-2026-04-DIGITAL-EMERGING-08 (Apply AI: Robotics for Manufacturing, Frist Juni 2026); HORIZON-CL4-2026-02-DIGITAL-EMERGING-51-two-stage Stufe 1 (eröffnet 16.12.2025, Stufe-1-Frist 17.03.2026, Ergebnisse Stufe 1 am 29.08.2026 kommuniziert – Stufe 2 nur für vorausgewählte Konsortien). NOCH KOMMEND: HORIZON-CL4-2027-06 (Made in Europe / Manufacturing) Eröffnung 22.09.2026, Frist 02.02.2027; HORIZON-CL4-2027-04-DIGITAL-EMERGING-05 'Apply AI: AI-Driven Robotics for Industry' (IA, 18 Mio. EUR) und -04 'Challenge-Driven AI Innovation Booster' (RIA, 42 Mio. EUR) Eröffnung 17.11.2026, Frist 18.03.2027; HORIZON-CL4-2027-02-DIGITAL-EMERGING-52-two-stage 'Human/AI collaboration for the workforce of the future' Eröffnung 13.10.2026, Stufe-1-Frist 02.02.2027, Stufe-2-Frist 02.09.2027.
Förderquoten (RIA 100 % + 25 %, IA 70 %) und die 3-aus-3-Konsortialregel sind über die NKS DIT (offizielle deutsche Kontaktstelle) belegt. Einzelne Topic-Eröffnungs- und Fristtermine stammen aus Topic-Datenbanken (Ideal-ist Topic Tree, EFFRA-Kalender), nicht durchgängig aus dem Portal-Datenblatt selbst; vor Antragsplanung im Funding & Tenders Portal gegenprüfen, da Fristen verschoben werden können.
Zur Antragstelle →Quelle →geprüft am 29.08.2026
InvestEU / EIF-Garantien über Finanzintermediäre (u. a. EIF-Garantie mit der akf bank für Robotik, KI und Automatisierung; Bürgschaftsbanken der Länder)
Europäische Kommission und EIB-Gruppe (Europäischer Investitionsfonds EIF / Europäische Investitionsbank EIB); Ausreichung ausschließlich über durchleitende Banken, Leasinggesellschaften und Bürgschaftsbanken · Bürgschaft
laufendhohe Relevanzteilweise geprüft
- Fördersatz
- Kein Zuschuss und keine Förderquote. Der EIF übernimmt gegenüber dem Finanzierungspartner eine Garantie, die dieser in bessere Konditionen bzw. in eine Kreditvergabe trotz schwacher Sicherheiten umsetzt. Beispiel akf bank: EIF-Garantie von bis zu 100.000.000 EUR, die ein Finanzierungsvolumen von rund 143.000.000 EUR ermöglicht. Der konkrete Zinsvorteil für den einzelnen Betrieb ist nicht belegt.
- Höchstbetrag
- Kein einheitlicher Höchstbetrag – abhängig vom jeweiligen Intermediär und Produkt. Rahmenwerte der Dachinitiative TechEU: 20.000.000.000 EUR EIB-Gruppen-Finanzierung als Zielwert 2025, 250.000.000.000 EUR mobilisiertes Volumen bis 2027.
- Zielgruppe
- KMU und Mid-Caps, laut akf-Programm ausdrücklich auch junge Deeptech-Unternehmen, die ihre Fertigung modernisieren wollen
- Antragsweg
- Kein EU-Antrag. Ansprache eines Finanzierungspartners mit InvestEU-Mandat: (a) die durchleitende Bank/Leasinggesellschaft direkt – im belegten Fall die akf bank über ihren Bereich robotikfinanz; (b) die Bürgschaftsbank des jeweiligen Bundeslandes, die InvestEU-gedeckte Bürgschaften für die Hausbankfinanzierung anbietet; (c) über die Hausbank, die eine EIF-gedeckte Refinanzierung nutzt. Zur Selbsteinordnung bietet die EIB-Gruppe einen Investment Readiness Checker.
- Frist
- Keine Antragsfrist, laufende Vergabe bis zur Ausschöpfung des jeweiligen Garantiekontingents. Die EIF-Garantie mit der akf bank wurde am 20.04.2026 auf der Hannover Messe bekanntgegeben und war am 29.08.2026 aktiv. InvestEU läuft im MFR-Zeitraum 2021–2027; TechEU-Ziel 250 Mrd. EUR bis 2027.
Die TechEU-/InvestEU-Struktur und die Zugangswege sind über eib.org belegt. Das Volumen der akf-Garantie (bis 100 Mio. EUR EIF-Garantie, rund 143 Mio. EUR Finanzierungsvolumen), die abgedeckten Technologien und das Ankündigungsdatum 20.04.2026 stammen aus einer Pressemitteilung des Finanzierungspartners, nicht von ec.europa.eu oder eib.org – der Kern (EIB-Gruppen-Zusagen zur Hannover Messe 2026) ist über eine EIB-Pressemitteilung flankiert. Konditionen, Zinsvorteile und Restkontingente sind NICHT BELEGT und im Einzelgespräch zu klären.
Zur Antragstelle →Quelle →geprüft am 29.08.2026
AI Continent Action Plan / Apply AI Strategy inkl. AI Factories und AI Gigafactories
Europäische Kommission (GD CNECT); AI Factories über das Gemeinsame Unternehmen EuroHPC; Finanzierung aus Horizon Europe und Digital Europe Programme · Zuschuss
laufendteilweise geprüft
- Fördersatz
- Kein eigenständiges Förderinstrument mit eigener Quote – es handelt sich um Strategien, die über Calls in Horizon Europe (RIA 100 % / IA 70 %) und Digital Europe (in der Regel 50 %) umgesetzt werden. Der Zugang zu AI-Factory-Rechenkapazität wird für KMU und Start-ups vergünstigt bzw. über Zugangsverfahren bereitgestellt; konkrete Konditionen: nicht belegt.
- Höchstbetrag
- Für die Apply AI Strategy wurden laut Kommission bereits 1.000.000.000 EUR für Calls bereitgestellt. Ein Einzelbetrag je Unternehmen existiert nicht.
- Zielgruppe
- Vorrangig Forschungseinrichtungen, Start-ups, KI-Entwickler und Industriekonsortien; über die 13 regionalen Antennen der AI Factories auch KMU mit KI-Rechenbedarf
- Antragsweg
- Keine direkte Antragstelle. Umsetzung über die regulären Calls in Horizon Europe Cluster 4 und Digital Europe im EU Funding & Tenders Portal; Zugang zu AI-Factory-Kapazität über EuroHPC-Zugangsverfahren und die regionalen Antennen.
- Frist
- Keine Frist – Rahmenstrategie. Zeitliche Marken: AI Continent Action Plan im April 2025 vorgestellt; Apply AI Strategy als COM(2025)723 im Oktober 2025 angenommen; Fortschrittsmeldung der Kommission am 09.04.2026 mit 19 aufgebauten AI Factories und 13 regionalen Antennen sowie angekündigten AI Gigafactories; European AI Innovation Month vom 14.10.2026 bis 17.11.2026. Fristen ergeben sich aus den jeweiligen Einzelcalls.
19 AI Factories, 13 Antennen, 1 Mrd. EUR für Apply-AI-Calls und der European AI Innovation Month (14.10.–17.11.2026) sind über die Kommissionsmeldung vom 09.04.2026 auf digital-strategy.ec.europa.eu belegt. Die Zugangskonditionen für KMU zu AI-Factory-Rechenkapazität sind NICHT BELEGT. Die angegebene antragsstelle_url wurde nicht einzeln abgerufen.
Zur Antragstelle →Quelle →geprüft am 29.08.2026
EFRE – Europäischer Fonds für regionale Entwicklung, Förderperiode 2021–2027 (Umsetzung ausschließlich über die Landesprogramme der Bundesländer)
Europäische Kommission (GD REGIO) als Mittelgeber; Verwaltungsbehörden sind die Wirtschafts-/Europaministerien der Länder, Bewilligung durch die Landesförderbanken (z. B. Sächsische Aufbaubank SAB, ISB Rheinland-Pfalz, IB.SH, NBank, LfA/Bayern, L-Bank u. a.) · Zuschuss
laufendteilweise geprüft
- Fördersatz
- Kein einheitlicher EU-Satz – wird je Landesprogramm festgelegt. Belegtes Beispiel Sachsen ('Digitalisierung Zuschuss EFRE – Transformationsprojekte'): bis 50 % für Kleinst- und kleine Unternehmen, bis 35 % für mittlere Unternehmen, jeweils +10 Prozentpunkte Bonus bei Tarifbindung während der Projektlaufzeit. Beispiel EFRE Baden-Württemberg (Aufruf Bio-Ab-Cycling): 40 % EU-Mittel plus variabler Landesanteil von 0 bis 60 %.
- Höchstbetrag
- Landesspezifisch. Belegtes Beispiel Sachsen: 60.000 EUR für Kleinst-/Kleinunternehmen, 100.000 EUR für mittlere Unternehmen, maximale Projektdauer 12 Monate.
- Zielgruppe
- KMU nach EU-Definition mit Sitz oder Betriebsstätte im jeweiligen Bundesland; in einzelnen Programmen auch Freiberufler. Regionale Differenzierung: stärkere Sätze in Übergangs- und weniger entwickelten Regionen (Ostdeutschland, strukturschwache Regionen) als in stärker entwickelten Regionen.
- Antragsweg
- Nie direkt bei der EU. Antrag bei der zuständigen Landesförderbank bzw. Bewilligungsstelle des Bundeslandes, in der Regel elektronisch über deren Förderportal, ZWINGEND vor Vorhabenbeginn. Programmsuche über die Förderdatenbank des Bundes (Filter Bundesland + Digitalisierung/Investition).
- Frist
- Förderperiode 2021–2027 mit Nachlaufzeit bis 2029 (n+3-Regel; z. B. Berlin beschreibt sie als 'Förderperiode 2021–2027 mit Nachlaufzeit bis 2029'). Einzelne Landesprogramme haben eigene Aufruf-Fristen oder laufen antragsoffen bis zur Ausschöpfung der Mittel; das geprüfte sächsische Programm war am 29.08.2026 antragsoffen über das SAB-Portal. Ein konkretes EU-weites Enddatum für die Verausgabung (z. B. 31.12.2029) konnte auf den geprüften Seiten nicht wörtlich belegt werden.
Förderquoten, Höchstbeträge, förderfähige und ausdrücklich nicht förderfähige Kosten sowie die Antragstelle sind für das sächsische Beispielprogramm über die Förderdatenbank des Bundes belegt. Diese Werte gelten NUR für Sachsen und sind nicht auf andere Bundesländer übertragbar – jedes der 16 Länder hat eigene EFRE-Programme mit eigenen Sätzen, Höchstbeträgen und Aufrufterminen. Das exakte Enddatum der Verausgabungsfrist (n+3) ist NICHT BELEGT; die geprüften Landesseiten nennen nur 'Nachlaufzeit bis 2029'.
Zur Antragstelle →Quelle →geprüft am 29.08.2026
EIC Accelerator (European Innovation Council), EIC Work Programme 2026
Europäische Kommission / EISMEA (European Innovation Council and SMEs Executive Agency); Beteiligungen über den EIC Fund · Zuschuss
laufendteilweise geprüft
- Fördersatz
- 70 % der förderfähigen Kosten für den Zuschussteil (Innovation-Action-Satz); Eigenanteil 30 %. Der Beteiligungsteil (Equity) ist kein Zuschuss, sondern eine Kapitalbeteiligung des EIC Fund von bis zu 25 % am Unternehmen.
- Höchstbetrag
- Zuschuss bis 2.500.000 EUR; Eigenkapitalbeteiligung 500.000 bis 10.000.000 EUR; Kombination als 'Blended Finance' möglich (Mindestinvestitionsvolumen 1.000.000 EUR). Gesamtbudget EIC Accelerator 2026: 634.000.000 EUR.
- Zielgruppe
- Einzelne Start-ups und KMU nach EU-Definition sowie Small Mid-Caps mit einer bahnbrechenden ('breakthrough'/Deep-Tech) Innovation, die neue Märkte schafft oder bestehende umwälzt. TRL 6–9 je nach Unterstützungsform. Kein Konsortium erforderlich – Einzelantrag.
- Antragsweg
- Dreistufig über die EIC-Plattform: Step 1 Kurzantrag (laufend einreichbar, Weiterleitung zur Bewertung jeweils am ersten Dienstag des Monats), Step 2 Vollantrag zu festen Cut-off-Terminen (2026 auf 20 Seiten verkürzt), Step 3 Jury-Interview. Antragstellung über das EU Funding & Tenders Portal / AI-gestützte EIC-Plattform.
- Frist
- Step 1 (Kurzantrag): keine Frist, laufende Einreichung. Step 2 (Vollantrag) Cut-off-Termine 2026: 07.01.2026, 04.03.2026, 06.05.2026, 08.07.2026, 02.09.2026, 04.11.2026, jeweils 17:00 Uhr Brüsseler Zeit. Am 29.08.2026 sind damit noch zwei Cut-offs offen: 02.09.2026 und 04.11.2026. Cut-off-Termine 2027: zum 29.08.2026 nicht veröffentlicht (EIC Work Programme 2027 lag als Entwurf vor); Evaluierungszyklus laut EIC-Kommissionsseite ab 2026 alle 2 Monate statt alle 6 Monate.
Budget 634 Mio. EUR, Zuschuss bis 2,5 Mio. EUR, Equity 0,5–10 Mio. EUR, zweimonatiger Bewertungszyklus, Verkürzung des Vollantrags von 50 auf 20 Seiten und Dual-Use-Öffnung ab 17.06.2026 sind über die offizielle EIC-Seite (eic.ec.europa.eu) belegt. Die sechs konkreten Step-2-Cut-off-Daten 2026 stammen aus einer Sekundärquelle (rasph.com) und konnten am 29.08.2026 nicht direkt auf eic.ec.europa.eu bestätigt werden – vor Einreichung zwingend auf der EIC-Seite gegenprüfen. Die Angabe 'Förderquote 70 %' ist der Standardsatz für Innovation Actions und im geprüften Material nicht explizit für 2026 bestätigt: insoweit NICHT BELEGT.
Zur Antragstelle →Quelle →geprüft am 29.08.2026
Eurostars 3 (EUREKA-Programm für innovative KMU, kofinanziert aus Horizon Europe), Call 11
EUREKA-Sekretariat / Eurostars; nationale Förderung und Bewilligung in Deutschland durch den DLR Projektträger im Auftrag des BMFTR · Zuschuss
laufendteilweise geprüft
- Fördersatz
- Deutschland: bis zu 50 % der zuwendungsfähigen Projektkosten für KMU (nationale Sätze, variieren je Land – z. B. Österreich bis 60 % für kleine KMU)
- Höchstbetrag
- Deutschland: 500.000 EUR Deckel für ALLE deutschen Partner eines Projekts zusammen (nicht je Partner). Projektlaufzeit maximal 36 Monate.
- Zielgruppe
- Konsortien mit einem forschungstreibenden KMU in der Führungsrolle; mindestens zwei voneinander unabhängige Einrichtungen aus mindestens zwei Eurostars-Ländern, davon mindestens eine aus einem EU-Mitgliedstaat oder einem Horizon-Europe-assoziierten Land; KMU aus Eurostars-Ländern müssen mindestens 50 % der Gesamtprojektkosten tragen.
- Antragsweg
- Einstufiger Antrag über die Eureka Project Management Platform durch den Konsortialführer; parallel nationale Abstimmung mit dem DLR Projektträger (Eurostars-Büro) vor Einreichung dringend empfohlen.
- Frist
- Call 11: Einreichungsfrist 10.09.2026, 14:00 Uhr MESZ – am 29.08.2026 noch offen (rund 12 Tage). Vorheriger Call 10 hatte eine Frist im März 2026 und ist geschlossen. Eurostars 3 läuft mit halbjährlichen Calls; ein Folgeaufruf nach Call 11 war am 29.08.2026 noch nicht terminiert.
Frist 10.09.2026, Konsortialanforderungen, 36-Monats-Grenze sowie der deutsche Satz von bis zu 50 % mit 500.000-EUR-Gesamtdeckel sind über eurekanetwork.org belegt. Die deutsche Förderrichtlinie des DLR Projektträgers wurde am 29.08.2026 nicht im Volltext geprüft – nationale Konditionen dort verbindlich gegenprüfen. Hinweis für die Zeitplanung: 12 Tage bis zur Frist reichen für einen Neuantrag mit Partnersuche nicht aus.
Zur Antragstelle →Quelle →geprüft am 29.08.2026
Digital Europe Programme (DIGITAL) – reguläre Calls for Proposals 2026 (u. a. DIGITAL-2026-AI-09 'AI Continent', DIGITAL-2026-SKILLS-10, DIGITAL-2026-BESTUSE-10)
Europäische Kommission (GD CNECT) / HaDEA · Zuschuss
laufend
- Fördersatz
- Regelsatz 50 % der förderfähigen Kosten; 75 % für KMU in ausgewählten Topics (im Call DIGITAL-2026-AI-09 beim Topic zu KI-gestützter medizinischer Bildgebung); 100 % bei Coordination and Support Actions
- Höchstbetrag
- Kein KMU-Einzelbetrag; Budgets je Call/Topic, z. B. DIGITAL-2026-AI-09 gesamt 60.200.000 EUR (Topics zwischen 1.000.000 und 17.500.000 EUR); DIGITAL-2026-SKILLS-10: AI Uptake in Health 7.800.000 EUR, National Coalitions for Digital Skills 2.000.000 EUR, EdTech Accelerator 2.700.000 EUR; DIGITAL-2026-BESTUSE-10: European Health Data Space Deployment 14.400.000 EUR, Safer Internet Centres 10.000.000 EUR
- Zielgruppe
- Konsortien (Multi-Beneficiary-Anträge sind bei allen Topics des Calls DIGITAL-2026-AI-09 zwingend); typische Antragsteller sind Forschungseinrichtungen, öffentliche Stellen, Rechenzentren, Industriekonsortien
- Antragsweg
- EU Funding & Tenders Portal, Konsortialantrag auf Englisch; je Topic ein separater Antrag
- Frist
- DIGITAL-2026-AI-09 ('AI Continent'): eröffnet 04.11.2025, Frist 03.03.2026, 17:00 Uhr MEZ – am 29.08.2026 GESCHLOSSEN (Grant-Agreement-Unterzeichnung für September 2026 erwartet). DIGITAL-2026-SKILLS-10 und DIGITAL-2026-BESTUSE-10: veröffentlicht am 10.04.2026, eröffnet 21.04.2026, Frist 01.10.2026, 17:00 Uhr Brüsseler Zeit – am 29.08.2026 OFFEN, aber ohne Robotik-/Produktionsbezug.
Budgets, Fristen und Förderquoten stammen aus dem offiziellen Call-Fiche-PDF auf ec.europa.eu bzw. aus der HaDEA-Meldung vom 10.04.2026. Das DIGITAL-Programm läuft im MFR 2021–2027; die Nachfolgeregelung ab 2028 stand am 29.08.2026 noch nicht fest.
Zur Antragstelle →Quelle →geprüft am 29.08.2026
Nicht mehr beantragbar
Diese Programme stehen bewusst hier: Wer nach einem Namen sucht, den er kennt, soll erfahren, dass es ihn nicht mehr gibt — statt weiterzusuchen.
Degressive Abschreibung für bewegliche Wirtschaftsgüter (Investitionsbooster / Wachstumsbooster, Gesetz für ein steuerliches Investitionssofortprogramm)
Bundesministerium der Finanzen / zuständiges Finanzamt · Steuerliche Maßnahme
laufendhohe Relevanz
- Fördersatz
- bis zu 30 % degressive Abschreibung auf bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens
- Höchstbetrag
- keine betragsmäßige Obergrenze
- Zielgruppe
- Alle bilanzierenden und gewinnermittelnden Unternehmen unabhängig von Größe, Branche und Rechtsform — auch Betriebe mit 250 bis 500 Mitarbeitern, die aus der KMU-Definition herausfallen
- Antragsweg
- Ausübung des Wahlrechts in der Steuerbilanz bzw. Gewinnermittlung; kein Förderantrag
- Frist
- Anwendbar auf Wirtschaftsgüter, die nach dem 30.06.2025 und vor dem 01.01.2028 angeschafft oder hergestellt werden. Für Anschaffungen ab dem 01.01.2028 entfällt die Regelung nach derzeitigem Rechtsstand.
ENTSCHEIDENDES ZEITFENSTER: Eine Roboteranschaffung im Jahr 2027 liegt noch vollständig im begünstigten Zeitraum, eine Anschaffung ab 2028 nicht mehr. Das Gesetz passierte den Bundestag am 26.06.2025 und den Bundesrat am 11.07.2025. Flankierend: Absenkung des Körperschaftsteuersatzes ab 2028 in jährlichen Schritten von 15 % auf 10 % bis 2032, Thesaurierungssteuersatz sinkt ab 2028 auf 25 %; die Bemessungsgrundlage der Forschungszulage steigt von 10 Mio. auf 12 Mio. EUR.
Zur Antragstelle →Quelle →geprüft am 29.08.2026
ERP-Förderkredit Digitalisierung (511, 512)
KfW / ERP-Sondervermögen (BMWE) · Darlehen
laufendhohe Relevanz
- Fördersatz
- Finanzierung bis zu 100 % der förderfähigen Kosten; in Stufe 2 und 3 zusätzlich ERP-Förderzuschuss (Tilgungszuschuss), Quote wird laufend unter kfw.de/511-konditionen veröffentlicht
- Höchstbetrag
- Stufe 1 (Basisdigitalisierung): 7.500.000 EUR pro Vorhaben; Stufe 2 und 3 (LevelUp/HighEnd): 25.000.000 EUR pro Vorhaben; Tilgungszuschuss max. 200.000 EUR
- Zielgruppe
- Stufe 1: nur KMU (< 250 Beschäftigte, max. 50 Mio. EUR Umsatz oder 43 Mio. EUR Bilanzsumme). Stufe 2 und 3: KMU plus größere mittelständische Unternehmen mit Gruppenumsatz bis 500 Mio. EUR
- Antragsweg
- Über einen Finanzierungspartner (Hausbank/Sparkasse) vor Vorhabensbeginn; KfW vergibt nicht direkt
- Frist
- keine Antragsfrist; laufende Antragstellung, Antrag vor Vorhabensbeginn
Merkblatt Stand 23.04.2026 — damit die aktuellste belegte KfW-Quelle. Laufzeit min. 2 Jahre, bis 10 Jahre mit bis zu 2 tilgungsfreien Jahren. Entscheidend für die Förderfähigkeit ist die Argumentation des Roboters als integraler Bestandteil eines Digitalisierungsvorhabens, nicht als Einzelmaschine.
Zur Antragstelle →Quelle →geprüft am 29.08.2026
ERP-Förderkredit KMU (365, 366)
KfW / ERP-Sondervermögen · Darlehen
laufendhohe Relevanz
- Fördersatz
- zinsverbilligtes Darlehen, kein Zuschussanteil; 366 zusätzlich mit Haftungsfreistellung für die Hausbank
- Höchstbetrag
- 25.000.000 EUR pro Vorhaben
- Zielgruppe
- KMU mit weniger als 250 Beschäftigten und max. 50 Mio. EUR Jahresumsatz ODER max. 43 Mio. EUR Bilanzsumme; auch Einzelunternehmen und Freiberufler. Besonders günstige Zinsen für Unternehmen unter 5 Jahren Marktpräsenz.
- Antragsweg
- Antrag bei einem Finanzierungspartner (Bank/Sparkasse) eigener Wahl vor Beginn des Vorhabens
- Frist
- keine Antragsfrist; Antrag vor Vorhabensbeginn
Merkblatt Stand 10.12.2025. Laufzeiten: Investitionen bis 20 Jahre mit bis zu 3 tilgungsfreien Jahren; Betriebsmittel 2–5 Jahre. ACHTUNG Zielgruppenschnitt: Ein Betrieb mit 250–500 Mitarbeitern erfüllt die KMU-Definition NICHT mehr und muss auf andere KfW-Produkte ausweichen.
Zur Antragstelle →Quelle →geprüft am 29.08.2026
GRW – Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur, gewerbliche Investitionen
Bund und Länder gemeinsam (Bundesrahmen BMWE, Bewilligung durch die Länder) · Zuschuss
laufendhohe Relevanzteilweise geprüft
- Fördersatz
- C-Fördergebiete: kleine Unternehmen 35 % bzw. 30 %, mittlere Unternehmen 25 % bzw. 20 %, große Unternehmen 15 % bzw. 10 % (je nach BIP/Arbeitslosigkeit der Region). D-Fördergebiete: kleine Unternehmen 20 %, mittlere Unternehmen 10 %, große Unternehmen nur De-minimis.
- Höchstbetrag
- keine allgemeine Obergrenze; in D-Fördergebieten für große Unternehmen max. 300.000 EUR (De-minimis)
- Zielgruppe
- Gewerbliche Unternehmen mit Betriebsstätte in einem ausgewiesenen GRW-Fördergebiet; daneben Gemeinden und gemeinnützige Träger für Infrastrukturvorhaben
- Antragsweg
- Antrag bei der zuständigen Landesbehörde bzw. Landesförderbank ZWINGEND vor Vorhabensbeginn; die Umsetzung erfolgt über Landesrichtlinien
- Frist
- Aktuelle Förderperiode 2022–2027 mit Neuaufstellung ab 01.01.2026; Durchführungszeitraum max. 36 Monate, Zweckbindung mindestens 5 Jahre (KMU 3 Jahre)
Formal eine Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe: der Bund setzt den Rahmen, bewilligt wird über Landesprogramme. HARTE VORAUSSETZUNG ist die Lage der Betriebsstätte in einem C- oder D-Fördergebiet — außerhalb gibt es null Förderung. Die genannten Erhöhungsmöglichkeiten bis 90 % beziehen sich auf Sondertatbestände (regionale Entwicklungsstrategien, interkommunale Kooperation, Fachkräftesicherung, Klimatransformation) und nicht auf die gewerbliche Regelförderung. Fördergebietskarte und konkrete Landesrichtlinie vor jeder Planung prüfen.
Zur Antragstelle →Quelle →geprüft am 29.08.2026
Investitionsabzugsbetrag und Sonderabschreibung nach § 7g EStG
Bundesministerium der Finanzen / zuständiges Finanzamt · Steuerliche Maßnahme
laufendhohe Relevanzteilweise geprüft
- Fördersatz
- Investitionsabzugsbetrag: bis zu 50 % der voraussichtlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Sonderabschreibung: bis zu insgesamt 40 % der Anschaffungs- oder Herstellungskosten.
- Höchstbetrag
- Summe der Investitionsabzugsbeträge je Betrieb max. 200.000 EUR; Gewinngrenze 200.000 EUR im Jahr der Inanspruchnahme
- Zielgruppe
- Kleine und mittlere Betriebe, deren Gewinn im Abzugsjahr 200.000 EUR nicht übersteigt; alle Rechtsformen und Gewinnermittlungsarten
- Antragsweg
- Geltendmachung in der Steuererklärung bzw. Gewinnermittlung gegenüber dem Finanzamt; kein Förderantrag
- Frist
- Keine Frist. Die geplante Investition muss innerhalb des gesetzlichen Investitionszeitraums (drei Jahre nach dem Abzugsjahr) tatsächlich erfolgen, sonst wird der Abzug rückwirkend aufgelöst und verzinst.
Prozentsätze (50 % IAB, 40 % Sonder-AfA), Höchstbetrag 200.000 EUR und Gewinngrenze 200.000 EUR sind aus dem Gesetzestext belegt; die Sonder-AfA verteilt sich auf das Anschaffungsjahr und die vier Folgejahre. Die Dreijahresfrist des Investitionszeitraums war im Abruf nicht wörtlich bestätigt — vom Steuerberater prüfen lassen. Die Regelung wurde zuletzt durch das Wachstumschancengesetz (28.03.2024) geändert. Die Sonder-AfA ist mit der degressiven AfA nicht beliebig frei kombinierbar — Gestaltung steuerlich abstimmen.
Zur Antragstelle →Quelle →geprüft am 29.08.2026
Bürgschaften des Bundes und der Länder (Bürgschaftsbanken, Landesbürgschaften, Großbürgschaftsprogramm des Bundes)
Bund (BMWE) und Länder; Bürgschaftsbanken der Länder; Mandatar für Großbürgschaften: PricewaterhouseCoopers GmbH · Bürgschaft
laufendteilweise geprüft
- Fördersatz
- Verbürgung von höchstens 80 % des Ausfallrisikos; die Hausbank muss mindestens 20 % Eigenrisiko behalten
- Höchstbetrag
- Bürgschaftsbanken bis 2.000.000 EUR; Landesbürgschaftsprogramme oberhalb von 2.000.000 EUR; Großbürgschaftsprogramm des Bundes ab 20.000.000 EUR in strukturschwachen Regionen (GRW-Fördergebiete)
- Zielgruppe
- Gewerbliche Unternehmen in privater Rechtsform, Existenzgründer und KMU, denen bankübliche Sicherheiten fehlen
- Antragsweg
- Bürgschaften bis 2.000.000 EUR über die Hausbank bei der jeweiligen Bürgschaftsbank (bei manchen Bürgschaftsbanken auch als Bürgschaft ohne Bank direkt); Großbürgschaften ab 20.000.000 EUR über PricewaterhouseCoopers GmbH
- Frist
- keine Frist; laufende Antragstellung
Bundesweit verfügbar, aber dreistufig aufgebaut und in der Praxis überwiegend über die Bürgschaftsbank des jeweiligen Bundeslandes abgewickelt — insoweit keine reine Bundesmaßnahme. Voraussetzungen: wirtschaftlich tragfähiges Konzept, volkswirtschaftlicher Nutzen, keine anderweitige Finanzierungsmöglichkeit, EU-beihilfekonform. Es fallen Bürgschaftsentgelte an. Der Förderdatenbank-Eintrag trägt den Stand Januar 2024.
Zur Antragstelle →Quelle →geprüft am 29.08.2026
Förderung unternehmerischen Know-hows (Unternehmensberatung für KMU)
BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) im Auftrag des BMWE · Beratungsförderung
laufendteilweise geprüft
- Fördersatz
- bis zu 80 % der förderfähigen Beratungskosten, regionsabhängig gestaffelt
- Höchstbetrag
- 2.800 EUR maximal förderfähige Kosten je Beratung (laut Förderdatenbank-Eintrag)
- Zielgruppe
- KMU und Angehörige der Freien Berufe mit Sitz in Deutschland; Bestandsunternehmen, Jungunternehmen, Unternehmen in Schwierigkeiten
- Antragsweg
- Online-Antrag über das BAFA-Antragsportal ZWINGEND vor Beginn der Beratung; Berater muss in der BAFA-Beraterliste gelistet sein
- Frist
- Je Unternehmen bis zu 5 Anträge bis zum 31.12.2026, davon max. 2 pro Jahr; die Richtlinienbefristung zum 31.12.2026 ist zu beachten
Programm läuft am 29.08.2026 noch. Die exakte Quotenstaffelung (alte/neue Bundesländer, Jungunternehmen) und die genaue Bemessungsgrundlage konnten aus der BAFA-Förderrichtlinie (PDF vom 12.12.2024) nicht maschinell ausgelesen werden — vor Antragstellung direkt beim BAFA verifizieren. WICHTIG: Die Richtlinie ist bis 31.12.2026 befristet; eine Verlängerung über 2026 hinaus ist nicht belegt. Wer 2027 Beratung braucht, sollte den Antrag noch 2026 stellen.
Zur Antragstelle →Quelle →geprüft am 29.08.2026
KMU-innovativ: Produktionsforschung
BMFTR (vormals BMBF); Projektträger Karlsruhe (PTKA) · Zuschuss
laufendteilweise geprüft
- Fördersatz
- Regelförderquote 50 % der förderfähigen Kosten; über Bonusregelungen bis zu 70 % möglich (KMU-Bonus +20 %, mittelständische Unternehmen +10 %). Bei ESF-Plus-kofinanzierten Projekten 40–60 % je nach Zielregion.
- Höchstbetrag
- keine feste Obergrenze in der Richtlinie ausgewiesen
- Zielgruppe
- KMU sowie mittelständische Unternehmen bis 1.000 Beschäftigte und max. 100 Mio. EUR Jahresumsatz; Hochschulen und Forschungseinrichtungen als Verbundpartner
- Antragsweg
- Zweistufig: Projektskizze beim Projektträger Karlsruhe (PTKA), nach positiver Bewertung förmlicher Antrag über easy-Online
- Frist
- Halbjährliche Stichtage für Projektskizzen: 15. April und 15. Oktober
Richtlinie gilt seit 28.06.2023, zuletzt geändert am 08.01.2025. Übliche Projektlaufzeit zwei Jahre, bei ESF-Kofinanzierung bis 30 Monate. Zum 20.01.2026 gab es eine weitere Änderungsbekanntmachung im KMU-innovativ-Verbund, deren Inhalt nicht ausgelesen werden konnte — aktuelle Bekanntmachung vor Skizzeneinreichung beim PTKA prüfen.
Zur Antragstelle →Quelle →geprüft am 29.08.2026
Mittelstand-Digital / Netzwerk der Mittelstand-Digital Zentren
BMWE; Projektträger DLR (Abteilung Digitale Transformation Mittelstand, Bonn) · Beratungsförderung
laufendteilweise geprüft
- Fördersatz
- keine Geldzuwendung an Unternehmen; die Leistungen der Zentren sind für KMU kostenfrei (100 % bundesfinanziert)
- Höchstbetrag
- entfällt — kein Geldfluss an das Unternehmen
- Zielgruppe
- Leistungsempfänger: KMU und Handwerk bundesweit. Antragsberechtigt für den Betrieb eines Zentrums sind hingegen Hochschulen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen, öffentliche Einrichtungen und Verbände — nicht Unternehmen.
- Antragsweg
- Für Unternehmen kein Antrag nötig — direkte Kontaktaufnahme mit dem regional zuständigen Mittelstand-Digital Zentrum
- Frist
- Für Unternehmen keine Frist. Die Skizzenfrist für die Ausschreibung neuer regionaler Mittelstand-Digital Zentren endete am 31.03.2026 — Antragstellung für den Zentrumsbetrieb ist nicht mehr möglich.
Das Netzwerk ist seit 2024 stark auf Künstliche Intelligenz fokussiert. Die konkrete Laufzeit der aktuellen Zentrengeneration über 2026 hinaus konnte nicht belegt werden — vor einer längerfristigen Planung beim zuständigen Zentrum erfragen.
Zur Antragstelle →Quelle →geprüft am 29.08.2026
Welche Förderung deckt über EU-Programme den Kauf eines Roboters ab?
Am ehesten passen Digital Europe Programme (DIGITAL) – European Digital Innovation Hubs (EDIH), Leistung 'Test before Invest' für deutsche KMU, Horizon Europe – Cluster 4 'Digital, Industry and Space' (Work Programme 2026–2027), robotikrelevante Topics, InvestEU / EIF-Garantien über Finanzintermediäre (u. a. EIF-Garantie mit der akf bank für Robotik, KI und Automatisierung; Bürgschaftsbanken der Länder). Das ist die einzige EU-Ebene, die für einen normalen 20–500-Mann-Betrieb ohne Forschungsabteilung realistisch und kurzfristig nutzbar ist. Es gibt keine Konsortialpflicht, keinen englischsprachigen Antrag, keine Berichtspflicht über Jahre und keinen Eigenanteil – man ruft an, vereinbart einen Termin und testet. Konkret für den Cobot-Fall: mehrere deutsche Hubs betreiben Roboter-Testumgebungen, in denen ein Betrieb seine eigene Anwendung (Greifen, Handhabung, Palettieren, Qualitätsprüfung) mit Fremdhardware durchspielen kann, bevor er sechsstellig investiert. Ehrliche Einschränkung: Es gibt KEIN Geld für den Roboterkauf selbst – der EDIH senkt nur das Fehlinvestitionsrisiko und liefert Entscheidungsgrundlagen sowie den Hinweis auf die passende Landesförderung. Für die eigentliche Investition muss der Betrieb anschließend auf Landes-/EFRE-Programme oder Bankfinanzierung zurückgreifen.
Gibt es über EU-Programme noch einen Digitalisierungsbonus?
Von den 9 geprüften Programmen über EU-Programme läuft derzeit keines unter dieser Bezeichnung aus. Die aktuelle Lage steht in der Tabelle oben — jedes Programm mit Status und Prüfdatum.
Bis wann muss der Antrag gestellt werden?
Mit Stichtag: Horizon Europe – Cluster 4 'Digital, Industry and Space' (Work Programme 2026–2027), robotikrelevante Topics — Programmstatus am 29.08.2026: Work Programme 2026–2027 in Kraft; robotikrelevante Einzelcalls teils bereits geschlossen, teils noch nicht eröffnet. Bereits GESCHLOSSEN: HORIZON-CL4-2026-05-DIGITAL-EMERGING-03 (Robotics Platforms, RIA, eröffnet 15.01.2026, Frist 15.04.2026); HORIZON-CL4-2026-04-DIGITAL-EMERGING-08 (Apply AI: Robotics for Manufacturing, Frist Juni 2026); HORIZON-CL4-2026-02-DIGITAL-EMERGING-51-two-stage Stufe 1 (eröffnet 16.12.2025, Stufe-1-Frist 17.03.2026, Ergebnisse Stufe 1 am 29.08.2026 kommuniziert – Stufe 2 nur für vorausgewählte Konsortien). NOCH KOMMEND: HORIZON-CL4-2027-06 (Made in Europe / Manufacturing) Eröffnung 22.09.2026, Frist 02.02.2027; HORIZON-CL4-2027-04-DIGITAL-EMERGING-05 'Apply AI: AI-Driven Robotics for Industry' (IA, 18 Mio. EUR) und -04 'Challenge-Driven AI Innovation Booster' (RIA, 42 Mio. EUR) Eröffnung 17.11.2026, Frist 18.03.2027; HORIZON-CL4-2027-02-DIGITAL-EMERGING-52-two-stage 'Human/AI collaboration for the workforce of the future' Eröffnung 13.10.2026, Stufe-1-Frist 02.02.2027, Stufe-2-Frist 02.09.2027. · EFRE – Europäischer Fonds für regionale Entwicklung, Förderperiode 2021–2027 (Umsetzung ausschließlich über die Landesprogramme der Bundesländer) — Förderperiode 2021–2027 mit Nachlaufzeit bis 2029 (n+3-Regel; z. B. Berlin beschreibt sie als 'Förderperiode 2021–2027 mit Nachlaufzeit bis 2029'). Einzelne Landesprogramme haben eigene Aufruf-Fristen oder laufen antragsoffen bis zur Ausschöpfung der Mittel; das geprüfte sächsische Programm war am 29.08.2026 antragsoffen über das SAB-Portal. Ein konkretes EU-weites Enddatum für die Verausgabung (z. B. 31.12.2029) konnte auf den geprüften Seiten nicht wörtlich belegt werden. · Eurostars 3 (EUREKA-Programm für innovative KMU, kofinanziert aus Horizon Europe), Call 11 — Call 11: Einreichungsfrist 10.09.2026, 14:00 Uhr MESZ – am 29.08.2026 noch offen (rund 12 Tage). Vorheriger Call 10 hatte eine Frist im März 2026 und ist geschlossen. Eurostars 3 läuft mit halbjährlichen Calls; ein Folgeaufruf nach Call 11 war am 29.08.2026 noch nicht terminiert.. Alle übrigen laufenden Programme nehmen Anträge fortlaufend an. In fast allen Fällen gilt: Der Antrag muss VOR Vorhabensbeginn gestellt sein, sonst entfällt die Förderung.